Eine europäische Initiative gegen Diskriminierung, die gegen Benachteiligung schützen soll,

die aber auch die Team-Qualität in Betrieben und Einrichtungen sehr erhöhen kann:
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Je verschiedenartiger ein Team zusammengestellt ist,
desto hochwertiger können seine Ergebnisse werden.

In Bayern wird bei der Diversity gerne der Bereich der sexuellen Orientierung "vergessen", wie bei allen "von oben" kommenden Denkmodellen liegt der Anspruch der Monosexualität im Vordergrund, der nur selten wirklich offen angesprochen wird, wodurch auch die möglichen Qualitätssteigerungen leider nicht erreicht werden.

Diversity umfasst (hier nach http://de.wikipedia.org/wiki/Diversity_Management):
Geschlecht, Ethnie, Alter und Behinderung und subjektive Unterschiede wie die sexuelle Orientierung, Religion und Lebensstil. (wikipedia-Links)

Mitarbeitende können zu den verschiedenen Themenbereichen sowohl für die Kundenorientierung wie für den internen Dialog eigene Denkmodelle entwickeln
und darauf achten, wie sich in den Hierarchien und Organisationsstrukturen die jeweiligen Hindernisse in Vereinbarungen verwandeln lassen, dazu braucht es eine offene Gesprächskultur, die mit den Teilnehmenden aus ihren persönlichen Themen zu entwickeln ist.

Für eine sichere und knappe Vorgehensweise bieten sich Theater-Methoden wie das ForumTheater an,
die in prägnanten Bildern und kurzen Szenen erlebte oder befürchtete Situationen vorstellen und alle Beteiligten zu Lösungsvorschlägen einladen.
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Oft eine Blindstelle in Diversity-Trainings: Bisexualität.

Der bisexuelle Stammtisch München ist auch eine Art von Selbsthilfegruppe, berät und begleitet Tagungen wie ">Bi in the City – Bi-Treff München 2012" und berät zu bi-Situationen in Trans-Veränderungen.
Der Stammtisch: https://bimuc.wordpress.com jeden dritten Dienstag im Monat ab 19:30 Uhr im Café Glück, Palmstr. 4, 80469 München

Wichtige Links:

BiNe Bisexuelles Netzwerk e.V. bisexualitaet.org BiNe-Aktionsforum für Bisexuelle http://www.diversity-muenchen.de

//Diversity// Management – Wikipedia //Diversity// | Unternehmensinitiative Charta der Vielfalt




Die Unsichtbaren – Bisexualität in unserer Gesellschaft Mi 15.03.2017 von 18 bis 21.00 Uhr

http://www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/die-unsichtbaren-bisexualitaet-unserer-gesellschaft
http://www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/die-unsichtbaren-bisexualitaet-unserer-gesellschaft
Bisexualität ist in unserer Gesellschaft weitgehend unsichtbar. Aber auch in den Medien, in Politik und Gesetzgebung, in der Lesben- und Schwulenbewegung, in der Geschichtsschreibung und in der Wissenschaft sind Bisexuelle kaum sichtbar. Oft wird Bisexualität sogar geleugnet, als „Phase“ oder als Vorstufe zur Homosexualität wahrgenommen und Bisexuelle als „unentschieden“ oder „verwirrt“ dargestellt.
Claudia Stamm www.claudia-stamm.de
Claudia Stamm www.claudia-stamm.de


Die Gefahr der Bifeindlichkeit muss ernst genommen werden. Bisexuelle Menschen dürfen nicht nur als Anhängsel von Lesben und Schwulen betrachtet werden – ihre Erfahrungen müssen eigenständig thematisiert werden, um Bifeindlichkeit und ihre Folgen zu vermeiden. Mit unserem Fachgespräch wollen wir Expertinnen und Experten, Betroffene und Interessierte zusammenbringen und einen Beitrag zur Debatte leisten.
Programm:
18:00 Uhr Einlass, 18:30 Uhr Begrüßung Claudia Stamm, MdL queerpolitische Sprecherin, 18:45 Uhr Input Frederik Schindler, Freier Journalist, 19:30 Uhr Diskussion mit dem Publikum und anschließend Get-together mit Imbiss, **ANMELDEN**


  • Lily-Rose Depp, 16 Jahre alt, Model und Tochter von Schauspieler Johnny Depp und Vanessa Paradis hat sich als nicht 100 % heterosexuell geoutet. Sie interessiert sich also für Frauen und Männer gleichermaßen. ...
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  • ... die Initiative „Self Evident Truths“, ein Foto-Projekt, bei dem sich Menschen als „sexuell flexibel“ outen. ... Miley Cyrus und Kristen Stewart sind ebenfalls Männern wie Frauen zugetan.
http://kurier.at/lebensart/leben/bisexualitaet-betrifft-frauen-drei-mal-haeufiger-als-maenner/148.971.715

Frauen sind flexibler?

  • Frauen neigen dreimal mehr dazu als Männer, sie sind „anpassungsfähiger“. Die Erkenntnisse basieren auf der sehr umfassenden „National Longitudinal Study of Adolescent to Adult Health“, in deren Rahmen 5018 Frauen und 4191 Männer von der Pubertät bis zum jungen Erwachsenenalter begleitet wurden.
  • und ... dass Männer häufiger eine klare Vorstellung ihrer sexuellen Identität haben. Sie sind entweder zu 100 Prozent hetero- oder zu 100 Prozent homosexuell. Frauen hingegen berichten vermehrt davon, im Laufe ihrer sexuellen Laufbahn die Orientierung zu switchen.
  • Schon im Jahre 1948 hat sich der Kinsey-Report mit dem Phänomen beschäftigt, der Schluss: 46 Prozent der Menschen hätten bisexuelle Tendenzen, und wenn’s nur im Kopf ist. Rein biologisch ist bei jedem Menschen eine Art Bisexualität vorhanden. Bis zum Ende des 3. Schwangerschaftsmonats ist der Embryo sowohl weiblich als männlich, dann kommt es zu einer Differenzierung.

Wieder mal eine Grundlage der Medizin, die uns zur Aufklärung weiter begleitet: Was aber die Hormone mit unserer Orientierung machen, bleibt noch zu ergründen ...

Dass die "sexuelle Laufbahn" mehr als nur Zweier-Beziehungen, sondern auch vielgestaltiges Patchwork- und Regenbogen-Familienleben beinhalten kann, wird im Lifestile sicher noch kommen ...

Ein Einstieg in aktuelle Diskussionen der Psycho-Berufe


Zur aktuellen psychoanalytischen Diskussion um (Homo-)Sexualitäten
Tjark Kunstreich Freitag, 27. Januar 2017 20:00 - 21:30 International Psychoanalytic University, Stromstraße 3, 10555 Berlin Haus2-05a
Nachdem es zuletzt zu Beginn der 1990er Jahre eine nennenswerte Diskussion um die Haltung der Psychoanalyse zur Homosexualität gab, ist diese nach einer fast zwanzig Jahre währenden Latenz in den vergangenen fünf Jahren wieder aufgeflammt.

Nach den damaligen Auseinandersetzungen in der American Psychoanalytic Association um die Zulassung offen homosexueller Kandidatinnen und Kandidaten, war die Diskussion in den Regionen und Gesellschaften weitergeführt worden, und es ist kaum überraschend, dass aktuell deutlich wird, dass diese Diskussionen zu sehr unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen geführt haben.
Der Vortrag wird um die Frage kreisen, ob es bei dieser Diskussion um mehr und anderes geht als die Anpassung der Psychoanalyse an Antidiskriminierungsgesetze: zur Disposition steht die Psychogenese von Objekt- und Geschlechtswahl.
und früher https://ideologiekritik.org/2014/09/19/das-unbehagen-in-und-an-der-homosexuellen-emanzipation/

Meine aktuellen Arbeitsthemen im Blog:

http://sexualpaedagogik.wordpress.com